Positive Veränderung | Drucken |

Jahrelang wurden die städtischen Familien nur von zwei Mütterberaterinnen begleitet. Seit dem ersten Januar 2010 arbeiten fünf Beraterinnen in der Stadt Luzern. Interne Veränderungen und die Fusion mit Littau führten zu dieser Teamvergrösserung. Schon macht sich ein leises Grossstadtgefühl breit. Musste früher die Stadtgrenze rund um die Basel- und Bernstrasse auf die Hausnummer genau eingehalten werden, gibt es nun einen fliessenden Übergang. Will nun eine Familie von der hinteren Reussinsel die Beratungsstelle im St. Karl nutzen, muss sie nicht mehr abgewiesen werden. Von welcher Beraterin Familien von der Nr. 17 oder 19 im Stollberg besucht wird, benötigt auch keine gemeindeübergreifende Diskussion mehr.
Dafür tauchen Fragen bei Strassennamen auf. Wo liegt die Rigistrasse? Immer noch unter dem St. Anna, oder weiterhin im Gebiet Littau? Solche Kleinigkeiten werden uns in den kommenden Wochen weiterhin beschäftigen. Dafür profitieren wir im Team von den unterschiedlichen Erfahrungen, die nun zusammenfliessen. Und es erstaunt uns, wie wenig Unsicherheiten aus der Fusionierungsphase noch vorhanden sind. Im Gegenteil! Die Stadt als neue Arbeitgeberin bemüht sich mit ihren kompetenten Fachpersonen, unser Team und den Bereich Kleinkinder gut in die Abteilung Kinder/ Jugend/ Familie einzugliedern.
Seit Januar wurden nicht nur die geografischen Grenzen in der Stadt erweitert, sondern auch die fachlichen. Die Lücke der Beratungsangebote für Familien wird nun geschlossen. Damit erfüllt sich für uns Mütterberaterinnen ein alter Traum. Eine fachkompetente Beratung für alle Familien über alle Kinderalter hinweg. Und unter uns Fachleuten bauen wir eine unterstützende Zusammenarbeit auf. So packen wir mit frischem Elan die kommenden Herausforderungen im Beruf wieder an.